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Kick-off-Konferenz zum Deutsch-Chinesischen Forschungs- und Innovationsprogramm „Sauberes Wasser“

16.01.2012
von links nach rechts; vorne nach hinten: Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel (Präsident der TU Darmstadt), Prof. Dr. PEI Gang (Präsident der Tongji-Universität), LIU Jianjun (Stellvertretender Generalsekretär der Stadtregierung Qingdao); Dr. Wolfgang Röhr (Generalkonsul Shanghai), Annette Schavan (Bundesforschungsministerin), WANG Gang (chinesischer Forschungsminister), Prof. Dr. ZHOU Zuyi (Senatspräsident Tongji-Universität)

Bundesforschungsministerin Annette Schavan besucht vom 10. bis 11. Januar auf persönliche Einladung...mehr

Besuch von Staatssekretär Dr. Georg Schütte

23.09.2011

Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung besuchte China vom...mehr

Fachgebiet Abwassertechnik übernimmt Koordinationsfunktion von "Clean Water China"

02.08.2011

Vom 27. bis 28. Juni 2011 fand die 1. Deutsch-Chinesische Regierungskonsultation in Berlin statt....mehr

Das Konzept Semizentral

In den meisten chinesischen Städten, sowie in Städten vergleichbarer Schwellen- und Entwicklungsländer, reichen die lokalen Wasserressourcen infolge der rasanten Bevölkerungsentwicklung und dem damit einhergehenden dynamischen Stadtwachstum nicht mehr für die Grundversorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser aus.

Hieraus ergibt sich für die betroffenen Städte ein enormer Handlungsbedarf für die zukünftige Planung und Entwicklung hinsichtlich der Ausgestaltung der Wasserversorgung, der Abwasserentsorgung, der Abfallwirtschaft sowie der Siedlungs- und Infrastrukturplanung im Allgemeinen.

Der Einsatz konventioneller zentraler Ver- und Entsorgungssysteme, wie sie üblicherweise in Industrieländern eingesetzt werden, hat den Nachteil, dass bei diesen Systemen nur ein Stoffstrom ver- bzw. entsorgt und dadurch keine Kreislaufführung berücksichtigt wird. Die Einbindung solcher Systeme in schnellwachsende urbane Räume erscheint u. a. deshalb nicht sinnvoll, da sie nicht flexibel an sich dynamisch verändernde Strukturen angepasst werden können.

Um die Problematik dieser gravierenden Diskrepanz zwischen rapidem Städtewachstum einerseits und der Bereitstellung adäquater Ver- und Entsorgungsinfrastruktur für Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Abfallbehandlung andererseits zu entspannen, werden semizentrale Größeneinheiten in Planung und Realisierung untersucht.

Der Begriff "Semizentral" bedeutet in diesem Zusammenhang eine Größenordnung, die über einzelne Bebauungseinheiten hinausgeht, gleichzeitig jedoch deutlich kleiner ist als herkömmliche zentrale Systeme.

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